Plagiate sollten Studenten meiden
Gedichte, Romane, Drehbücher, musikalische Glanzleistungen, "summa cum laude" oder ein einfacher Slogan für ein Markenprodukt haben alle eine bedeutende Gemeinsamkeit eines geistigen Urhebers inne. Stellt sich nun heraus, dass sich genau dieser Urheber dem Gedankeninhalt bzw. Werk eines Dritten bedient und dies als sein geistiges Eigentum darstellt, so spricht man von einem Plagiat. Die Konsequenzen für den Täter können so gravierend sein, dass ein sozialer und finanzieller Ruin die Konsequenz ist. Dies sollte vor allem angehenden Akademikern einen sehr triftigen Grund zur Verbannung des Plagiarismus aus ihrem Repertoire der Fähigkeiten geben.
Im Zeitalter der Massenmedien ist es heute in nur noch einem Bruchteil der Zeit möglich, Plagiate effektiv und schnell aufzuspüren. Online-Dienstleister und Prüfungs-komitees sind darauf spezialisiert, aus Millionen von Büchern und Textpassagen die kleinste Ähnlichkeit herauszufiltern und zu vergleichen. Da war es noch vor 30 Jahren bedeutend schwieriger, herauszufinden, in welcher Art und Weise ein Jung-Akademiker sich des Plagiarismus schuldig gemacht hat. Die Konsequenzen jedoch, müssen diese auch heute noch in gleichem Umfang tragen.
Wer bei diesem geistigen Diebstahl ertappt wird, riskiert die sofortige Exmatrikulation und teilweise hohe Geldstrafen. Doch auch diejenigen Unertappten, die sich des Plagiarismus schuldig machten, können sich nicht in Sicherheit wahren, da die nachträgliche Aberkennung akademischer Grade der Promovierten bzw. Habilitierten, der wirtschaftliche und soziale Ruin und der sichere Spott von Familie, Freunden und Bekannten täglich über sie hineinbrechen kann. Fest steht jedoch, dass es für plagiatsfreudige Studenten, Schüler, Entwickler, Ingenieure, Erfinder, etc. auch in Zukunft immer schwerer werden wird, denn spätestens nach der Plagiatsaffäre des Herrn zu Guttenberg schaut sowohl die Öffentlichkeit , als auch der Prüfungsausschuss einer jeden Universität und Fachhochschule genauer und kritischer auf das geistige Eigentum der zukünftigen Elite.
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