Internet erlaubt schnellen Zugriff auf Lernstoff
Die Internetrevolution, die schon lange begonnen hat und deren Ende wohl nicht in Sicht ist, hat unzweifelhaft zu einer allgemeinen Öffnung der Information schlechthin für die breite Masse der Bevölkerung geführt. Dies ergibt einen völlig neuen Ansatz zu einer Gesellschaftsstruktur, in der globales Denken als Basis gilt, Information nicht länger Mittel zur Machtmanipulation ist, sondern vielmehr Gemeingut, ungeachtet des positiven oder negativen Charakters der Nachrichten.
Unzweifelhaft hat das Informationspotenzial des World Wide Web auch das Lernverhalten auf der ganzen Welt verändert. Die Globalisierung, die ja erst durch das Internet initiiert wurde und deren unabkömmlicher Hauptpart es ist, ermöglicht also mit dem Netz als frei zugänglicher Informationspool, in zunehmenden Maße die Bildung auf breiter Ebene für Menschen, egal wo und in welchen sozialen Umständen. Die wissenschaftliche Forschung um neue Computertechnologien wird schon bald erlauben, auch finanziell weniger Begüterte mit preiswerten PCs auszurüsten. So werden nahezu alle Information international öffentlich zugänglich, ein wichtiger Schritt, hin zu dem, was Demokratie heißen sollte.
Eine schier unglaublich große Anzahl von kostenlosen Programmen und Seiten, die es dem User gestatten, Lernmaterialien zu verwenden, ganz egal, ob es um Sprachen, Geschichte, Mathematik, Chemie oder ein sonstiges Wissensgebiet geht. Zahlreiche Videodateien mit Lehrfilmen zu den unterschiedlichsten Wissensbereichen existieren. Da geht es um die Quantenmechanik genauso wie um Nanotechnologie oder die Probleme einer neuen Programmiersprache. Die Wissensfülle der Welt ist im Internet zu finden. Was dem Internet jedoch ebenso zu eigen ist, ist die relative Unordnung der Informationen. Die Filter zur Verifizierung der jeweiligen Daten muss der User selbst setzen. Das kann durchaus zum Problem werden und zu fragwürdiger oder fehlerhafter Information führen.
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