Hörverstehen im Französisch trainieren

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Französisch gehört zu den romanischen Sprachen. Die Sprache ist melodiös und der französische Akzent ist in vielen Ländern sehr beliebt. Trotz seiner Nähe zum Italienischen und Spanischen ist Französisch jedoch für viele Menschen schwieriger zu erlernen. Zusammen hängen dürfte diese Thematik mit der Diskrepanz zwischen Schriftbild und Aussprache. Während in vielen anderen Sprachen die Wörter meist so ausgesprochen werden, wie man sie auch schreibt, gibt es im Französischen neben den ohnehin bereits schwierigen Sonderlauten wie den Diphthongen eine große Anzahl an Wörtern, bei denen ein gewisser Teil der Wörter, meistens Endungen, einfach verschluckt werden. Ein weiteres Problem ist, dass die Franzosen die Wörter selten separieren, sondern sie vielmehr zusammenziehen, was vor allem für Anfänger das Erkennen der einzelnen Wörter noch erschwert.

Abhilfe schafft hier das Erlernen der grundsätzlichen Ausspracheregeln und anschließend nur viel Übung. Durch einen einheimischen Lehrer oder notfalls auch durch Sprachkassetten bekommt man ein Ohr für die Melodie des Französischen. Durch Nachsprechen und die Korrektur durch den Lehrer prägen sich die Eigenheiten der Sprache noch besser ins Gedächtnis ein als durch pures Zuhören. Wer die Möglichkeit hat, sollte außerdem nach Frankreich fahren, um das Erlernte dort anzuwenden. Schon zwei Wochen können dabei helfen, sich in die Lebenskultur und somit auch in die Sprache hineinzudenken. Auf mühelose Art und Weise werden neue Vokabeln und Redewendungen gelernt. Hat man am Anfang sicherlich Mühe, die Franzosen zu verstehen, wird man schon bald feststellen, dass es einem von Tag zu Tag leichter fällt. Gerade Standardprozeduren wie beispielsweise das Einkaufen beim Bäcker können so schnell zu Erfolgserlebnissen werden, wenn man mit der Verkäuferin bereits eine kleine Unterhaltung führen kann.

Dieser Artikel wurde von Angelika Schmid geschrieben.